mundus – Künstlerportrait in der Ausgabe 01/2017

Kraftvoll reduziert
Zum künstlerischen Werk von Karl Orth
von Lena Naumann
Im sechsten Jahrhundert vor Christus lebte im alten
China ein legendärer Philosoph. Sein Name war Laotse.
In seiner berühmten Sammlung von 81 Sprüchen, dem
Tao Te King, findet sich ein bemerkenswerter Vers:
„Wir fügen Speichen in einem Rad zusammen, aber es
ist das Loch in der Mitte, das die Bewegung des Wagens
bewirkt. Wir formen Ton zu einem Topf, aber es
ist die Leere darin, die das Gewünschte enthält. Wir
zimmern Holz für ein Haus, aber es ist der Innenraum,
der es bewohnbar macht. Wir arbeiten mit Seiendem,
doch Nichtseiendes macht den Sinn aus.“

 

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